Mit dem Erwerb eines Zertifikates wird ein Stück des Esquinas-Regenwaldes in Costa Rica vor der Zerstörung gerettet.
Der Esquinas-Regenwald, einer der letzten Tieflandregenwälder an der Pazifikküste Mittelamerikas, ist etwa 1½ mal so groß wie der Nationalpark
Donau-Auen. Er beherbergt eine große Vielfalt an Tierarten (z.B. Ozelots, vier Affenarten, Nasenbären, Rote Aras und Pfeilgiftfrösche), über
hundert Arten von Orchideen und bis zu 70 Meter hohe, uralte Bäume.
Um die Abholzung dieses Primärwald-Gebietes zu stoppen, hat die Regierung Costa Ricas den Esquinas-Regenwald 1991 zum Nationalpark „Piedras Blancas” erklärt. Jedoch waren keine ausreichenden Mittel vorhanden, um den vielen Kleingrundbesitzern ihre Grundstücke abzulösen.
Solange ihnen der Wald gehört, können sie ihn aber auch schlägern.
Daher wurde 1991 der Verein Regenwald der Österreicher gegründet, der sich der Rettung dieses Paradieses widmet.
Mit Spenden werden die bedrohten Grundstücke freigekauft. Ein Vertrag mit dem Umweltministerium Costa Ricas garantiert, dass die freigekauften Grundstücke umgehend
in den neuen Nationalpark eingegliedert werden.
Bis Ende 2007 konnten durch Regenwald der Österreicher, US-Organisationen und den Staat
Costa Rica selbst schon zwei Drittel des Esquinas-Regenwaldes in den Nationalpark eingebracht und so unter dauerhaften Schutz gestellt werden.
Zusätzlich finanziert Regenwald der Österreicher zwei Wildhüter, unterstützt ein Projekt zur Wiederansiedlung von Roten Aras und zur
Auswilderung beschlagnahmter Tiere und hat Projekte zur Verbesserung der Lebenssituation in der Nachbargemeinde La Gamba initiiert. |
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